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Androgener Haarausfall beim Mann Der Begriff "Androgenetische Alopezie" (Alopecia androgenetica) bedeutet frei übersetzt "Haarausfall durch männliche Hormone" Die Hauptursache dieser Art von Haarerkrankung ist genetisch bedingt und mit einem erhöhten Ausstoß von Testosteron, dem so genannten Steroidhormon Dihydrotesteron (DHT), verbunden. Ein erheblicher beitragender Faktor ist das Alter und die Beisteuerung genetischer Erbanlagen. Stress und Anspannung sowie die Ernährung spielen bei Männern eine wichtige Rolle. Wenn in der Kopfhaut viel DHT vorhanden ist und eine ererbte Überempfindlichkeit dafür besteht, wird die Wachstumsphase (Anagenphase) des Haares verkürzt. Demnach hat ein glatzköpfiger Mann nicht weniger Haarfollikel (Haare) als ein Mann mit normalem Haarwuchs. Beim glatzköpfigen Mann ist lediglich die Wachstumsphase derart verkürzt das die Haar nicht mehr aus der Kopfhaut austreten können. Vergeht eine lange Zeit verkümmern diese Haarfollikel nach und nach was wiederum auf das DHT zurückzuführen ist. Das Nackenhaar ist dagegen unempfindlich gegenüber DHT und fällt auch bei einer Haarverpflanzung nicht auf dem Oberkopf aus. Während des gesamten Verlaufs des androgenetischen Haarausfalls bei Männern kann der Patient (wenn dies nicht untersucht wird) bis zu 50 % und mehr seines Haars verlieren. Androgenetischer Haarausfall bei Männern endet gewöhnlich in einer Abnahme der Haare auf dem oberen Teil des Kopfes, während seitlich und am Hinterkopf die Haare stark und aktiv bleiben. Das Ausmaß und die Entwicklung des androgenetischen Haarausfalls bei Männern ist wesentlich vom Zusammenspiel mehrerer Faktoren abhängig:
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